#Fak­ten: Wie viel Flücht­lin­ge kom­men nach Seli­gen­stadt, wenn wir “Siche­rer Hafen” wer­den?

Uns erreichen immer wieder Aussagen und Fragen, dass wir unsere Stadt mit "Flüchtlingen" oder "ganz Afrika" fluten wollen oder ähnliches.
Hier gilt: Diese Angstmacherei entbehrt jeglicher Grundlage!

Denn jede Stadt, die sich zu einem “Siche­ren Hafen” erklärt, ent­schei­det selbst, wann und wie viel Flücht­lin­ge sie im Bedarfs­fall zusätz­lich zu der ihr bereits zuge­wie­se­nen Quo­te (“König­stei­ner Schlüs­sel”) auf­neh­men möch­te.

Eben­so betrifft dies nicht “alle Flücht­lin­ge”, son­dern nur die geret­te­ten Men­schen, die auf Ret­tungs­boo­ten fest­sit­zen und denen ein Ein­lau­fen in einen siche­ren Hafen ver­wei­gert wird.

Wei­ter­hin wür­den die­se Men­schen nicht “direkt nach Seli­gen­stadt” kom­men. Denn auch hier gilt, dass Flücht­lin­ge zuerst in einem Auf­nah­me­zen­trum regis­triert wer­den müs­sen usw. Für Hes­sen ist die­ses in Gie­ßen.

Auch gibt es in Deutsch­land bereits über 80 Städ­te und Gemein­den, die sich zu einem “Siche­ren Hafen” erklärt haben. Somit ver­klei­nert sich dadurch auch hier wie­der die Anzahl der Men­schen, die wir in unse­rem Ort wirk­lich auf­neh­men wür­den.

Letzt­end­lich ist das Prä­di­kat “Siche­rer Hafen Seli­gen­stadt” somit “nur” ein Zei­chen dafür, dass man sich für die huma­ni­tä­re Hil­fe enga­giert und ein­setzt. Was für jeden Mensch eine Selbst­ver­ständ­lich­keit ist. Oder?

© Bild­rech­te: Hans-Peter Kro­nen­ber­ger, Ver­le­ger: See­brü­cke Seli­gen­stadt, Lizenz: Alle Rech­te vor­be­hal­ten! | Urhe­ber­rechts­hin­weis

Eine Antwort

  1. Bit­te wei­ter so und auf den Land­kreis Offen­bach aus­deh­nen. Vie­len Dank an die Bei­den “Zug­pfer­de” Frau Par­re­rin Kraus Buck und ihre Vikarin.Weiterhin Got­tes rei­chen Segen für deren Wir­ken in Seli­gen­stadt.

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